Über das Buch
Ri ist aus Prag nach Moskau gekommen, wo ihr Mann Robert als Vertragsingenieur arbeitet, um den Sozialismus aufzubauen. Früher ist sie fast täglich ins Kaffeehaus gegangen, jetzt lebt sie in diesem merkwürdigen, schmutzigen Land, wo die Menschen keinen Kaffee trinken und keine Automobile besitzen, sondern sich rempelnd durch die Menge drücken, um einen Platz in der Straßenbahn erkämpfen. Zuhause, das steht fest für Ri, würde sie ein europäisches Leben haben. Wofür hatte sie schließlich die ganzen Dinge samt der roten Porzellantassen mitgebracht? Aber nach und nach begreift sie, dass ein Leben außerhalb der Gesellschaft nur schwer möglich ist: Sie beginnt, den politischen Zirkel für Ausländer zu besuchen, fängt als einfache Arbeiterin in der Fabrik an und macht dort schnell Karriere. Wieder geht es um Privilegien, aber auch um Loyalität, etwa gegenüber dem von der Kommunistischen Partei ausgeschlossenen Freund Jan Fischer. Wie wird sie entscheiden? Der erste Roman des großen tschechischen Autors Jiři Weil entwirft ein facettenreiches Panorama der dreißiger Jahre, wobei sich sein Blick von Prag aus Richtung Osten wendet. »Moskau – die Grenze«, erschienen 1937 in Prag, wurde nach 1945 als zersetzendes Werk aus den Bibliotheken entfernt. Sein Autor wurde wegen seiner Kritik an den stalinistischen Prozessen aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und distanzierte sich schließlich sogar von seinem Roman. Die Auslieferung einer zweiten Ausgabe 1969 wurde verboten. Die erste deutsche Ausgabe erschien in Berlin 1992.
Ausgaben von Moskau - Die Grenze
- Hardcover
- ISBN 9783803133946
- E-Book (EPUB)
- ISBN 9783803144478
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Ri ist aus Prag nach Moskau gekommen, wo ihr Mann Robert als Vertragsingenieur arbeitet, um den Sozialismus aufzubauen. Früher ist sie fast täglich ins Kaffeehaus gegangen, jetzt lebt sie in diesem merkwürdigen, schmutzigen Land, wo die Menschen keinen Kaffee trinken und keine Automobile besitzen, sondern sich rempelnd durch die Menge drücken, um einen Platz in der Straßenbahn erkämpfen. Zuhause, das steht fest für Ri, würde sie ein europäisches Leben haben. Wofür hatte sie schließlich die ganzen Dinge samt der roten Porzellantassen mitgebracht? Aber nach und nach begreift sie, dass ein Leben außerhalb der Gesellschaft nur schwer möglich ist: Sie beginnt, den politischen Zirkel für Ausländer zu besuchen, fängt als einfache Arbeiterin in der Fabrik an und macht dort schnell Karriere. Wieder geht es um Privilegien, aber auch um Loyalität, etwa gegenüber dem von der Kommunistischen Partei ausgeschlossenen Freund Jan Fischer. Wie wird sie entscheiden? Der erste Roman des großen tschechischen Autors Jiři Weil entwirft ein facettenreiches Panorama der dreißiger Jahre, wobei sich sein Blick von Prag aus Richtung Osten wendet. »Moskau – die Grenze«, erschienen 1937 in Prag, wurde nach 1945 als zersetzendes Werk aus den Bibliotheken entfernt. Sein Autor wurde wegen seiner Kritik an den stalinistischen Prozessen aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und distanzierte sich schließlich sogar von seinem Roman. Die Auslieferung einer zweiten Ausgabe 1969 wurde verboten. Die erste deutsche Ausgabe erschien in Berlin 1992.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Moskau - Die Grenze?
Ri ist aus Prag nach Moskau gekommen, wo ihr Mann Robert als Vertragsingenieur arbeitet, um den Sozialismus aufzubauen. Früher ist sie fast täglich ins Kaffeehaus gegangen, jetzt lebt sie in diesem merkwürdigen, schmutzigen Land, wo die Menschen keinen Kaffee trinken und keine Automobile besitzen, sondern sich rempelnd durch die Menge drücken, um einen Platz in der Straßenbahn erkämpfen. Zuhause, das steht fest für Ri, würde sie ein europäisches Leben haben. Wofür hatte sie schließlich die ganzen Dinge samt der roten Porzellantassen mitgebracht? Aber nach und nach begreift sie, dass ein Leben außerhalb der Gesellschaft nur schwer möglich ist: Sie beginnt, den politischen Zirkel für Ausländer zu besuchen, fängt als einfache Arbeiterin in der Fabrik an und macht dort schnell Karriere. Wieder geht es um Privilegien, aber auch um Loyalität, etwa gegenüber dem von der Kommunistischen Partei ausgeschlossenen Freund Jan Fischer. Wie wird sie entscheiden? Der erste Roman des großen tschechischen Autors Jiři Weil entwirft ein facettenreiches Panorama der dreißiger Jahre, wobei sich sein Blick von Prag aus Richtung Osten wendet. »Moskau – die Grenze«, erschienen 1937 in Prag, wurde nach 1945 als zersetzendes Werk aus den Bibliotheken entfernt. Sein Autor wurde wegen seiner Kritik an den stalinistischen Prozessen aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und distanzierte sich schließlich sogar von seinem Roman. Die Auslieferung einer zweiten Ausgabe 1969 wurde verboten. Die erste deutsche Ausgabe erschien in Berlin 1992.
Welche Kernthemen, Tropen oder Sujets werden untersucht in Moskau - Die Grenze?
Belletristik und verwandte Gebiete > Belletristik: allgemein und literarisch, nicht nach Genre
Kann ich in Moskau - Die Grenze hineinlesen?
Hier können Sie eine offizielle Vorschau der wenigen Seiten lesen https://www.book2look.com/book/9783803133946
Wer ist der Autor / Wer sind die Autoren des Buches Moskau - Die Grenze?
Bettina Kaibach, Jiří Weil
Wie lauten die ISBN-Nummern für die physische und die digitale Ausgabe?
Moskau - Die Grenze ist erhältlich als Hardcover(ISBN 9783803133946) und E-Book (EPUB)(ISBN 9783803144478)
Wo kann ich Moskau - Die Grenze kaufen?
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